Marktwirtschaft mit Klimaschutz
Ende letzten Jahres fand im mexikanischen Cancun der UN-Klimagipfel statt, wobei eine Neuauflage des 2012 auslaufenden Kyoto-Protokoll geplant war. Darin wurden erstmalig verbindliche Richtwerte für den CO2-Ausstoß der Industrieländer vereinbart. Klimaforscher geben zu bedenken, dass die Folgen des Klimawandels nicht mehr beherrschbar wären, sollte sich der globale Temperaturdurchschnitt um zwei Grad erhöhen.
Um dem entgegenzuwirken, wurde 2005 von der EU der Handel mit CO2-Emissionsrechten eingeführt. Dieser schränkte den Ausstoß der Treibhausgase von Unternehmen ein.
So sollen die Emissionen 2020 ganze 21 Prozent unter denen von 2005 liegen. Unternehmen, die mehr CO2 ausstoßen als erlaubt, müssen entweder eine Strafe zahlen- oder zusätzliche Emissionsrechte kaufen. Umweltverschmutzung wird also finanziell bestraft. Wer weniger CO 2 ausstößt, kann diese Rechte verkaufen. Klimaschutz erhält dadurch einen marktwirtschaftlichen Ansatz.
Von der EU wurde unlängst eine Studie veröffentlicht, mit der sogar eine Reduktion der Treibhausgase um 30 Prozent möglich wäre. Diese wurde allerdings aufgrund der Weltwirtschaftskrise zunächst zurückgestellt. Um das 2-Grad-Ziel zu erreichen, müssen die Anstrengungen hinsichtlich Klimaschutz weltweit forciert werden.
Die SAMONIG AG fängt dabei „vor der Haustür“ in Berlin an. Mithilfe der energetischen Sanierung von Wohnimmobilien gehen wir einen kleinen Schritt in Richtung „große Wirkung“. Wie heißt es so schön? Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Der zweite Schritt ist die Schaffung von EnergiePlus Bestands-Immobilien, die ähnlich wie kleine Kraftwerke, mehr Energie produzieren als sie verbrauchen.
Quelle: €uro am Sonntag, 5.06.-11.06. 2010 S. 13
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